…warten habe ich schon immer gehasst, zum Nichtstun verdammt in der Küche sitzen und endlich mal meinen Blog anfangen. Upps, dann ist das ja doch zu etwas gut. Aber doof finden kann ich das Warten ja trotzdem, lieber fahre ich einen Riesenumweg als im Stau zu stehen, lieber laufe ich los, als 10 min auf die S-Bahn zu warten. Warten macht kribbelig. Dabei warte ich nur auf ein Päckchen mit dem Ergebnis eines kleinen „Fastvernünftig-Kaufs“-kann ich mir ja einreden, wenn ich will – so!

Nebenbei noch die Küche geputzt und 8 Tage wunderbarsten Gammelurlaub beseitigt. Klar habe ich ein schlechtes Gewissen, denn wie jedes Mal habe ich mir viel zu viel vorgenommen: Buch schreiben, Kleiderschrank aufräumen, Rezensionen anfangen, Leben umkrempeln. Zumindest meine Bücher hab ich fertiggeheftet. Und wenn ich nicht wie auf Kohlen auf Herr Hermes warten müßte, dann stände ich längst schon beim Bücher ableimen und Bücher hinterkleben.

Vorgestern „Tintenherz“ gesehen, finde es immer höchst interessant, wenn Restauratoren im Film gezeigt werden. Dort sogar ein „Bücherarzt“. Aber leider hatte ich nix zu meckern, er hat die Bücher lieb angefasst und angekuckt und hatte sogar passenden Werkzeug bei der Hand. Mist, konnte ich mich nicht aufregen. Wenn er doch wenigsten Restauration gesagt hätte…aber nein.

So, jetzt werde ich tapfer weiter putzen und wenn der bis 3 nicht hier ist, haue ich ab. Muß den kleenen Traktor doch heute nochmal bewegen.

*update 15:09*

kaum zu glauben, aber der überaus nette Bote stand tatsächlich gerade vor der Tür.hihi, und sogar noch zusätzlich mit einem Programm des „Restauratorenparadieses“ Centro del Libro! Dann hat Murphys Law heute mal gründlich versagt. Dankeschön 😉

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