Wenn man sich im Internet bewegt und die Dienste nutzt, z.B. die zahlreichen Social Media-Angebote oder eigene Blogs oder Podcasts betreibt, gibt man schon eine Menge persönlicher Daten heraus. Und das sind weniger die „harten Fakten“ wie Adresse oder gar Telefonnummer (obwohl ich diese sicher in der Vergangenheit viel zu oft bei „tollen“ Gewinnspielen herausgeschleudert habe- die Quittung sehe ich tagtäglich im überquellenden Briefkasten). Vielmehr gibt man eher „weiche Fakten“ über sich preis, was man mag oder wünscht, über was man sich aufregt oder was man fürchtet. Ich bin nicht paranoid, aber mal angenommen, jemand legt es darauf an, können schon sehr viele Informationen zusammenkommen.

Macht euch sowas Angst, oder ist es Euch egal? So nach dem Motto: Ich habe eh nichts zu verbergen? Ich denke in letzter Zeit häufiger darüber nach und rede mit Freunden darüber. Eine leichte „exhibitionistische-Rampensau“-Ader, muß man aber wohl haben, wenn man Sachen von sich ins Netz stellt.

Ich habe gerade viel Spaß daran, diesen Blog hier zu schreiben, weil ich so Sachen, die mir am Tag durch den Kopf gegangen sind, aufschreiben kann. Oder mein Experiment an einer Geschichte zu schreiben. Wenn dann noch ein bißchen Feddback kommt ist das toll. Zuviel Durchsichtigkeit oder einfach Web 2.0. Alltag?

Nachtrag: Daily Pia hat da heute auch was zu diesem Thema zitiert.

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