Möchte mal wirklich wissen, wieso mich am Sonntag immer das traurige Elend erfasst? Würde ich wirklich existenzielle Probleme haben, kein Dach über dem Kopf, nichts zu essen oder schwer krank sein, dann wäre das ja durchaus legitim. Aber was das alles angeht, so geht es mir gut, klar ein bissel abgesicherter wäre toll, aber ich kann mich wirklich nicht beschweren.

Kann ich mein Glück nicht erkennen? Erwarte ich zuviel vom Leben, von mir selbst und bin deswegen manchmal traurig und enttäuscht?

Letztens hörte ich das Hörbuch „Hektors Reise oder die Suche nach dem Glück“. Obwohl mir der Schreibstil nicht immer gefällt, weil er eher naiv und im „Kinderbuchslang“ geschrieben ist, waren doch viele wahre Dinge darin zu finden. Er findet auf seiner Reise viele Dinge über das Glück heraus und stellt 23 Lehrsätze über das Glück auf, aber eigentlich steht am Ende der Geschichte, das Glück eine sehr persönliche Sache ist und immer auf der eigenen Sichtweise beruht.

Ich glaube, mir sind diese Lehrsätze besonders wichtig:

  • Glück ist, mit den Menschen zusammen zu sein, die man liebt.
  • Glück ist, wenn man eine Beschäftigung hat, die man liebt.
  • Glück ist, wenn man dafür geliebt wird, wie man eben ist.
  • Glück ist, wenn man sich rundum lebendig fühlt.
  • Glück ist, wenn man der Meinung anderer Leute nicht zu viel Gewicht beimisst.

Was macht euch glücklich?

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