…wenn allerdings vorher ein „Junggesellinenabschied“ drohen sollte, wäre ich dann doch lieber für durchbrennen.

Im schönen Mai bin ich auf einen solchen eingeladen und weil ich weiter weg wohne, werde ich wohl auch nicht erwartet, fungiere also unter „Überraschungsgast“ oder so.

Da ich nun aber nicht vor Ort bin, habe ich auch wenig Einfluß auf die Veranstaltungsgestaltung und per Mail ist jeder Einspruch lahm.

Die holde Braut wünschte sich extra, (wir sind ja auch nicht mehr die Jüngsten-hust) einen unpeinlichen Abend. Leider ist dieser Wunsch von einigen Teilnehmerinnen als Ansporn gedeutet wurden, den Abend so peinlich wie möglich für das arme Kind ablaufen zu lassen.

Erste Vorschläge gefällig? Die Braut muß auf dem Rathausplatz einer gar nicht mal kleinen Stadt einen wehrlosen Passanten kidnappen und diesen zum Walzer nötigen. Als abgemilderte Version soll sie sich auf diesen Platz stellen und den Walzer auf einer Blockflöte darbringen. Mhmm bin ich zu uncool, zu spießig, zu schißert- das ich bei diesen Aussichten nicht restlos begeistert bin ? Klärt mich mal einer zur Sachlage „Bräuche zum Junggesellenabschied“ auf?

Wenn mich mal einer fragen würde, dann würde ich vorschlagen, das jeder sich einen besonderen Platz überlegt, der ihn mit der unter die Haube zu bringenden verbindet. Dort pilgern wir dann der Reihe nach hin und an jedem Platz wartet eine kleine Überraschung inklusive „Reise in die wilde Vorehevergangenheit“. Gerne auch mit Wein und Gesang und… Strippern-kicher.

heiratsberg© knipser5 PIXELIO

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